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Musik verbindet |
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Musik verbindet"Musik" ist am Pädagogium nicht nur ein gern besuchtes Unterrichtsfach, sondern auch verbindendes Element - zwischen Schülerinnen und Schülern, zwischen Schülerschaft und Elternschaft sowie zwischen Schülerschaft und Lehrerschaft. Warum ist das so? Bereits ab der 5. Klasse können Schüler, die Freude am Singen haben, in ihrer Freizeit in einem der Chöre mitsingen, die nach Alter und Erfahrung zusammengesetzt sind. Das schult die Stimme, stärkt den Gemeinschaftsinn und erfreut die zahlreichen Besucher bei den Konzerten. Auch eine Abiturfeier ohne den Chor ist kaum denkbar. Für Instrumentalisten werden Arbeitsgemeinschaften angeboten, in denen gemeinsam musiziert wird und die individuellen Fähigkeiten ausgebaut werden. Der Schwerpunkt liegt abwechselnd auf den Blockflöten als beliebtes Einstiegsinstrument, den Blechbläsern und den Streichern und richtet sich nach den Interessen der Schüler. Alle diejenigen, die es "swingender" mögen, sind in der Big Band herzlich willkommen. Mittlerweile hat man sich ein recht umfangreiches Repertoire erarbeitet und ist nicht nur gern gesehener Gast auf dem Sommerfest des Pädagogiums, sondern auch beim Stadtfest oder Veranstaltungen in der Umgebung. Wie bereits erwähnt, finden im Laufe des Jahres mehrere große Konzerte im Kursaal Bad Sachsa statt, in denen die großen Chöre, die größeren Instrumentalgruppen und die Big Band auftreten. Den kleineren Chören und Konzertgruppen bieten die Matineen in der Aula des Pädagogiums Gelegenheit, ihr Können zu zeigen. Hier finden auch Solisten (vokal und instrumental) einen passenden Rahmen für einen Auftritt. Höhepunkte der Musikarbeit sind die Musicalveranstaltungen. Über etwa zwei Jahre arbeiten so unterschiedliche Gruppen wie Tänzer, Schauspieler und Musiker zusammen, um ein Thema, dass Jugendliche interessiert, ansprechend und möglichst professionell umzusetzen. Im März 2011 half ein magisches Radio einem Waisenkind, sich aus den Lebensumständen bei seiner bösen Tante zu befreien und sich seinen Traum zu erfüllen und eine erfolgreiche Sängerin zu werden. Aber auch im normalen Musikunterricht gibt es neue Entwicklungen: Im Sommer 2009 wurde am Pädagogium erstmals eine Bläserklasse als Arbeitsgemeinschaft (AG) eingerichtet: An einem Nachmittag der Woche bilden 20 Sechstklässler ein Blasorchester, an einem weiteren Nachmittag haben sie in ihrem Instrument Kleingruppenunterricht. Inzwischen haben sie schon mehrere Auftritte erfolgreich hinter sich, so dass sie auch im 7. Schuljahr zusammenbleiben wollen. Im laufenden Schuljahr 2011/12 nimmt etwa die Hälfte der Fünftklässler an der Bläserklasse '11 teil. Sie beginnt bei Null, d.h. Instrumentalkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Es können die Instrumente Flöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Posaune, Euphonium, Tuba, Glockenspiel und Schlagzeug erlernt werden. Zum August 2010 wurde erstmals eine "Streicherklasse" angeboten, für die sich aber zu Anfang nicht genug Interessenten fanden. Jeder dafür angemeldete Fünftklässler sollte in den nächsten beiden Jahren ein Streichinstrument erlernen und Instrumentalunterricht in einer Kleingruppe erhalten. Mittlerweile haben hat sich eine ansehnliche Anzahl von Instrumentalisten gefunden, die zusammen ein kleines Streichorchester bildet, das wöchentlich probt. Die Instrumente (Geige, Bratsche, Cello und Kontrabass) werden von der Schule ebenfalls gegen eine monatliche Gebühr von 35 € (incl. Unterricht) ausgeliehen.
Zukünftig werden sich Streicher- und Bläserklasse im jährlichen Rhythmus abwechseln. |
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