Internat

Tauchausflug am 18.05.2019

Was hatten wir für ein Glück mit dem Wetter!!!? Die Tage zuvor gab es immer wieder den dringend benötigten Regen. Dazu nahmen die Eisheiligen ihre Namen in diesem Jahr sehr ernst.

Als wir am Samstagmorgen zum Tauchen an einen Nordhäuser See aufbrachen, schien jedoch die wärmende Sonne. Das war gut so, denn das Wasser fühlte sich noch recht frisch an.

Kata, Siheng und Alan wurden von ihren Tauchlehrern Martina und Martin auf dem frühlingshaft schönen Gelände des Tauchsportclubs Neptun e.V. sehr herzlich empfangen. Dies galt auch für Bernadett und mich, die wir als Zuschauer gespannt auf die folgenden Stunden warteten. Es schloss sich eine genaue Einweisung in die Geräte und deren Handhabung an. Dies betraf auch die Zeichensprache, denn unter Wasser kann man bekanntlich nicht reden.

Später zwängten sich die 3 Mutigen in die engen Neoprenanzüge und begaben sich mit ihren schweren Luftflaschen (keine Sauerstoffflaschen!) die ca. 100 Meter zum Ufer des Sees. Dort gab es dann natürlich noch die Flossen und die Taucherbrillen.

Eine Schwierigkeit beim Tauchen ist das ungewohnte Luftholen im Wasser durch das Mundstück. Dies wurde zuerst im flachen Wasser geübt. Danach „stachen“ Alan und Siheng mit ihren Begleitern „in See“. Kata wartete noch mit uns in der Sonne am Ufer auf ihren Tauchgang. Für sie ging ein Traum in Erfüllung, wie sie später sagte! Und Alan war so begeistert, dass er möglichst bald einen Tauchschein erlangen möchte.

Nach so viel Zeit im und am Wasser überkam uns plötzlich alle ein Hungergefühl, dass in einem nahe gelegenen Schnellrestaurant gestillt werden konnte. Satt, sehr froh und müde fuhren wir dann nach Bad Sachsa zurück.

Zuvor hatten wir uns allerdings bei Martina und Martin für die 4 schönen und ereignisreichen Stunden herzlich bedankt.

Michael Lerchner
Erzieher im Haus Tannenberg

2019-06-09T13:43:58+01:009. Juni 2019|

Ausflug zum Gigaswing am 19.05.2019

Wir hatten schon wieder Glück mit dem Wetter. Es wurde Gewitter mit Starkregen angesagt. Bei uns schien die Sonne, als wir die Rappbodetalsperre erreichten. Yiman und Yijiao wollten sich unbedingt am Seil von der Hängebrücke in die Tiefe von ca. 100 Metern fallen lassen. Unglaublich, wie ruhig beide vor und nach dem Gigaswing wirkten. Sie genossen sichtlich das unbeschreibliche Gefühl der Freiheit während des freien Falls und des Auspendelns. Das ganze Abenteuer dauert vielleicht 3 Minuten.

Laura und Christian beobachteten alles von der sicheren Staumauer aus. Alan, Jastina und ich standen über den beiden Heldinnen auf der Hängebrücke und warteten gespannt auf das Spektakel. Nebenbei konnten wir die herrliche Aussicht in das Rappbodetal genießen.

Zuerst wurde Yiman ausgeklingt. Während andere in diesem Moment schreien, blieb sie still. Als sie nach dem gigantischen Auspendeln über das gesamte Tal wieder nach oben gezogen wurde, folgte Yijiao. Diese wurde plötzliche nach Abschluss aller Sicherungsmaßnahmen von dem Mitarbeiter in die Tiefe gestoßen. Dieser „Überfall“ entlockte ihr dann doch einen Schrei. Kurz danach pendelte sie quietschvergnügt zwischen Himmel und Erde. Beim Zurückkehren auf die sichere Plattform meinte sie, dass sie gerade die schönsten Minuten ihres Lebens erlebt habe!

Yiman ordnete ihren „Sprung“ etwas nüchterner ein. Die mündliche Abiturprüfung vor ein paar Tagen sei aufregender als der freie Fall gewesen. Und auch anstrengender.

Dem ist nichts hinzuzufügen …

Michael Lerchner
Erzieher im Haus Tannenberg

2019-06-09T13:42:00+01:009. Juni 2019|

Fahrt zum Erlebnisbergwerk Sondershausen

Am 2. März haben sich 6 Schüler*innen aus dem Internat und Herr Lerchner als Erzieher die Erde von unten angesehen. Knapp 700 Meter fuhren sie in den Schacht ein. Unten erwartete sie eine zauberhafte Welt aus Salz, in dem große Tunnel entstanden sind. Das gigantische Streckennetz  erstreckt sich auf einer Länge von über 500 km. Zum Vergleich: Von Bad Sachsa bis nach Sondershausen sind es knapp 50 km! Immer noch wird Salz in großen Mengen für die Straßenmeistereien abgebaut. Andererseits werden viele leere Stollen wieder mit Industrieabfällen verfüllt.

Auf zwei kleinen offenen LKWs fuhren sie durch die hell erleuchteten Stollen und sahen dabei einige Autos und die riesigen Geräte, die unter Tage eingesetzt werden und nie wieder an die Erdoberfläche gelangen. Sie sind mit einer dicken Salzschicht überzogen und würden an der Luft sehr schnell verrosten.

Im 2. Weltkrieg wurden riesige Munitionsmengen in den Schächten gelagert. Manchmal kam es zu verheerenden Explosionen mit vielen Toten. Oberirdisch gab es in einem Umkreis von ca. 50 km um Sondershausen herum sehr viele Rüstungsbetriebe. Diese konnten wir auf einer Karte entdecken.

Auf einem Salzsee folgte eine kleinen Bootstour. Buntes Licht tauchte die Umgebung in eine malerische Atmosphäre.

Seit vielen Jahren gibt es in dieser Tiefe auch 2 Säle. Der eine wurde zu einem Konzertsaal ausgebaut, wo schon viele nationale und internationale Musiker auftraten. Der andere Saal kann für Feiern mit bis zu  50 Personen gemietet werden. Wer ohne Fenster feiern mag …

Zum Abschluss der 2 sehr interessanten Stunden konnte die Gruppe durch eine 50 Meter lange Röhre im Salz mit einem wirklich unheimlichen Gefälle auf einem „Arschleder“ rutschen, lautes Kreischen inbegriffen. Danach rumpelten alle wohlbehalten im offenen, stockdunklen „Fahrstuhl“ minutenlang wieder an das Tageslicht. Oben war es dann auch wieder deutlich kühler als tief unten in der Erde.

Ein toller Ausflug!

Michael Lerchner
Erzieher im Haus Tannenberg

Fotos: Ying Cheng Yang © Pädagogium Bad Sachsa

2019-03-16T21:08:10+01:002. März 2019|

Fasching 2019

Am 28.Februar wurde der diesjährigen Internatsfasching in der Mensa gefeiert. Bei der Vorbereitung und Durchführung liefen bei unserer Praktikantin Denise Klingenhagen alle Fäden zusammen. Das Erzieherteam unterstützte sie. So hatte z. B. Frau Schwark im Vorfeld  ausreichend Perücken, Hüte und Masken gekauft. Auf diese Weise konnten sich auch noch die Schülerinnen und Schüler verkleiden, die in ihren Alltagssachen zu der Feier erschienen. Viele erschienen jedoch in tollen Kleidern bzw. Kostümen.

Für die Zeit nach dem leckeren Abendessen (die Kolleginnen und Kollegen aus der Küche haben uns verwöhnt) hatte Denise zusammen mit unseren Internatssprechern Laura und Dennis lustige Spiele vorbereitet. Es wurden 4 Teams mit den anwesenden Erzieher*innen und Herrn Schwark als Internatsleiter gebildet, die jeweils nach Zeit um die Wette Lieder erraten, bunte Bonbons nach ihren Farben sortieren, Schaumküsse aufessen und mit selbst aufgepusteten Luftballons leere Becher vom Tisch fegen mussten. Es siegte die Gruppe von Sabine Haufe! Jede Menge Spaß hatten jedoch auch die „Verliererteams“, wie auf den Fotos zu sehen ist.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die zum Gelingen dieser fröhlichen Feier beigetragen haben.

Hellau!

Michael Lerchner
Erzieher im Haus Tannenberg

Fotos: Ying Cheng Yang © Pädagogium Bad Sachsa

2019-03-17T14:32:07+01:0028. Februar 2019|

Knigge am Pädagogium Bad Sachsa

Gutes Benehmen ist keine Glückssache

Wie begrüße ich wen zuerst? Wen darf ich wann Duzen? Warum sind Pünktlichkeit und Rücksicht wichtig? Was mache ich, wenn ich am Tisch gähnen, husten oder niesen muss? Und wie halte ich gekonnt eine Tischrede? All diese Fragen wurden Schülern des Pädagogiums Bad Sachsa während des Seminars „Knigge für Teens“ von der Knigge Trainerin Gudrun Weichselgartner-Nopper, die extra aus Süddeutschland für diesen Kurs angereist war, beantwortet.

In dem vierstündigen Kurs wurden nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch die Grundlagen des guten Benehmens in Rollenspielen vermittelt und bei einem Drei-Gänge Menü das zuvor Gelernte angewandt. Zum Abschluss erhielt jeder Teilnehmer ein Diplom und die Gewissheit, sich nunmehr bei Tisch und in Gesellschaft angemessen verhalten zu können.

2019-03-11T10:49:19+01:0010. Dezember 2018|