Wartbergschulklasse zu Besuch

Lange hatte die Klasse O4 auf die Gelegenheit zum Gegenbesuch warten müssen. Aber nun hat es geklappt: Vor zwei Jahren war der Religionskurs 8ab nach Bearbeitung des Themas „Begegnung mit Menschen mit Behinderung“ einen Tag zu Besuch in der Wartbergschule gewesen: Gemeinsam Sportunterricht, gemeinsam AGs besuchen, vor allem auch die Tier-AG und gemeinsam Mittag essen waren vor zwei Jahren die wichtigsten Programmpunkte. Nun war es umgekehrt: Die vierzehn Schülerinnen und Schüler der Oberstufenklasse O4 kamen mit ihren beiden Lehrerinnen, der Erzieherin und der Schulbegleiterin nach Bad Sachsa ins Pädagogium. Die Organisation lag beim Ehepaar Metzger: Sie ist Förderschullehrerin an der Osteroder Wartbergschule, er ist Religions- und Musiklehrer am Pädagogium in Bad Sachsa.

Die Schülerinnen und Schüler des Religionskurses 10ab (also des Kurses 8ab von vor zwei Jahren) zeigten Klassen- und Fachunterrichtsräume im Pädagogium und einige Ergebnisse konnten schon in eine vergleichende Tabelle eingetragen werden, die die Schülerinnen und Schüler der Wartbergschule vorbereitet und mitgebracht hatten.

Der aktuelle Religionskurs 8ab machte mit den Schülern und Schülerinnen der Wartbergschule zwei Kennenlernspiele: spezielle Varianten von „Obstsalat“ und von „Bingo“. Hier mussten z.B. Jugendliche aus der jeweils anderen Schule gefunden werden, die eine bestimmte Geschwisterzahl, ein bestimmtes Lieblingsgericht oder einen bestimmten Wohnort hatten.

Die Klasse 7a machte dann zusammen mit der O4 Musikunterricht in der Aula: In zwei gemischten Gruppen übten die einen ein Orchesterstück ein und die anderen den Tanz „Matche Kule“. Im Orchesterstück spielten sie mit verschiedenen Schlaginstrumenten, Xylophonen, Glockenspiel, Trompete, Klarinette und E-Bass. Am Ende führten sich beide Gruppen das Ergebnis vor. Es klappte gut – aber die Zeit war viel zu schnell vorbei. Der Besuchstag wurde abgerundet mit dem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa des Pädas. Eine Schülerin der Wartbergschule meinte am Schluss: „Was schon vorbei? Können wir nicht länger bleiben?“ Ein schöneres Fazit dieses gelungenen Tages kann man nicht formulieren!

Text: Hans Christian Metzger, Fotos: Frauke Metzger

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2020-03-11T19:30:30+01:0011. März 2020|

Junge Übersetzerinnen im Pädagogium

Es ist bereits das dritte Mal, dass das Pädagogium für die Teilnahme an dem Wettbewerb „Juvenes Translatores“ ausgewählt wurde. Was verbirgt sich hinter diesem Namen? Juvenes Translatores ist ein Wettbewerb, der von der Europäischen Kommission organisiert wird. Voraussetzungen: Die SchülerInnen müssen im Jahr 2002 geboren sein und eine europäische Ausgangs- und Zielsprache auswählen.

Drei Schülerinnen haben den Schritt gewagt, Texte vom Englischen ins Deutsche bzw. sogar vom Französischen ins Polnische zu übersetzen.

Diese Übersetzungen sind eine sehr gute Übung als Vorbereitung auf die Kompetenz „Sprachmittlung“, die Bestandteil der Abiturprüfung ist.

Bei der Übersetzung geht es nicht darum, wortwörtlich zu übersetzen, sondern den Inhalt des Textes flüssig und idiomatisch wiederzugeben.

Elisa Ludwig, Merle Cuers und Adrianna Mlynarczyk haben diese Aufgabe sehr gut gemeistert und freuen sich auf die von der Europäischen Kommission ausgestellten Teilnahmebescheinigungen. – Ein Trumpf für ihre künftigen Bewerbungen und ein wichtiger Beweis ihrer Motivation.

Text: Patricia Grabes, Foto: Tomas Kerwitz

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Patricia Grabes, Adrianna Mlynarczyk und Merle Cuers

2020-03-13T16:17:17+01:0011. März 2020|
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