„Keine Überflieger, trotzdem abgehoben“

Dass hier ein ganz besonderer Abiturjahrgang nach den Sternen greift, wurde allen Gästen schon beim Betreten der passend zum Jahrgangsmotto festlich geschmückten und bis auf den letzten Platz gefüllten „Mission Control“ im Kursaal in Bad Sachsa bei nicht-irdischen Temperaturen deutlich. Dieser Eindruck wurde nach dem feierlichen Einzug der Abiturientia zu den Klängen der schuleigenen Bigband unter Leitung von Hans Christian Metzger in den Reden und Glückwünschen unterstrichen, die das Motto „Keine Überflieger, trotzdem abgehoben“ aufgriffen:
In ihrer Eröffnungsrede erklärte Oberstufenkoordinatorin Franziska Kügler mittels Emojis ihre ganz persönliche Verbundenheit zu diesem Jahrgang, während die vom stellvertretenden Schulleiter Mark Bischoff in leicht adaptierter Fassung vorgetragene Rede des Schulleiters Torsten Schwarks den Bogen von den griechischen Argonauten bis hin zu den Abinauten des Pädagogiums schlug.
In ihrem Grußwort für den Landkreis Göttingen fühlte sich Saskia Liebing an ihre eigene Abiturzeit im Ostertal erinnert und gab zu bedenken, dass nicht nur die Unterrichtsinhalte in Erinnerung bleiben würden, sondern insbesondere auch die zwischen den Stunden geknüpften Freundschaften.
Auch Bad Sachsas Bürgermeister Daniel Quade, der wie Frau Liebing selbst am Pädagogium sein Abitur ablegte, konnte die Emotionen der vor ihm Sitzenden gut nachvollziehen.
Thomas Will als 2. Vorsitzender des Schulträgervereins „Waldheimschule Pädagogium Bad Sachsa Kulenkampffstiftung e. V.“ gratulierte gemeinsam mit Robert Schwarz-Schäfer als Vorsitzendem der K. V. Absolvia, der Vereinigung ehemaliger Schülerinnen und Schüler. Sie hoben die Bedeutung des nach ihrer Aussage weltweit größten Netzwerks dieser Art hervor, zu welchem die Abiturientinnen und Abiturienten nun Zugang hätten.
Im Namen der Elternvertretung sowie des Fördervereins Elterninitiative Pädagogium vollzogen Silke Käse-Janssen und Anja Rentzsch die verschiedenen Phasen bis zum Abheben der Abinauten nach und verknüpften ihre Überlegungen mit einem Dank an alle Beteiligten.
Die Schülervertretung gratulierte und verabschiedete sich nicht nur von Mitschülern, sondern von Freunden und wünschten sich: „Bleibt so, wie ihr seid, denn so seid ihr gut!“
Traditionell verlasen danach Lernende aus dem 12. Jahrgang, die das Abitur noch vor sich haben, die Namen derjenigen, die ihren Schulabschluss erreicht haben und gratulieren.
Während der Überreichung der Abiturzeugnisse wurden auch besonders viele Auszeichnungen für herausragende Leistungen in diesem Jahrgang vergeben.
Dazu gehören:
– Die besten Abiturzeugnissse mit einem Notendurchschnitt von 1,1
– Das beste Abitur der internen Schüler*innen mit einem Notendurchschnitt von 1,8
– Der Physikpreis der DPG für herausragende Leistungen im Fach Physik
– Die besten Leistungen im Fach Biologie
– Im Fach Mathematik brillierten gleich drei Schüler
Wie musikalisch dieser Abiturjahrgang war, zeigte sich nicht nur an den vielfältigen Beiträgen der Bigband, des Chors und des Musikgrundkurses, sondern auch an den Ehrungen, die Hans Christian Metzger in diesem Fach vornahm.
Der Abiturjahrgang 2026 des Pädagogiums war aber nicht nur musikalisch, sondern auch sportlich in verschiedenen Bereichen überaus aktiv. So wurden selbst Arbeitsgemeinschaften geleitet, an Wettkämpfen und Turnieren sowie dem Bundesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ teilgenommen, was Stephan Büschel für die Fachgruppe Sport mit der Übergabe von Volleybällen belohnte.
Impressionen von diesem besonderen Tag zeigt die Bildergalerie:
Den krönenden Abschluss bildete die gelungene Rede der Abiturientia, in der sie ein großes Danke an alle, die die Abinauten auf ihrer Reise unterstützt und begleitet haben, in das Zentrum stellten, aber auch humorvoll und selbstironisch auf ihre Schulzeit zurückblickten, bevor sie gemeinsam mit ihren Mitschüler*innen zu „Forever Young“ der Bigband auszogen und sich auf das nächste Highlight des Tages vorbereiteten: ihren Abiball.


































