Das Pädagogium bietet neben dem reinen Lernen auch viele ausserschulische Programmpunkte für alle Schüler*innen – egal, ob extern oder intern.
Dazu gehören Fahrten wie beim Schüleraustausch mit Frankreich oder bei den Klassen- und Jahrgangsfahrten, aber ebenso zahlreiche AGs aus dem kulturellen oder sportlichen Bereich.
Schulleben Aktuell:
Feierliche Entlassung des Abiturjahrgangs 2026
„Keine Überflieger, trotzdem abgehoben“

Dass hier ein ganz besonderer Abiturjahrgang nach den Sternen greift, wurde allen Gästen schon beim Betreten der passend zum Jahrgangsmotto festlich geschmückten und bis auf den letzten Platz gefüllten „Mission Control“ im Kursaal in Bad Sachsa bei nicht-irdischen Temperaturen deutlich. Dieser Eindruck wurde nach dem feierlichen Einzug der Abiturientia zu den Klängen der schuleigenen Bigband unter Leitung von Hans Christian Metzger in den Reden und Glückwünschen unterstrichen, die das Motto „Keine Überflieger, trotzdem abgehoben“ aufgriffen:
In ihrer Eröffnungsrede erklärte Oberstufenkoordinatorin Franziska Kügler mittels Emojis ihre ganz persönliche Verbundenheit zu diesem Jahrgang, während die vom stellvertretenden Schulleiter Mark Bischoff in leicht adaptierter Fassung vorgetragene Rede des Schulleiters Torsten Schwarks den Bogen von den griechischen Argonauten bis hin zu den Abinauten des Pädagogiums schlug.
In ihrem Grußwort für den Landkreis Göttingen fühlte sich Saskia Liebing an ihre eigene Abiturzeit im Ostertal erinnert und gab zu bedenken, dass nicht nur die Unterrichtsinhalte in Erinnerung bleiben würden, sondern insbesondere auch die zwischen den Stunden geknüpften Freundschaften.
Auch Bad Sachsas Bürgermeister Daniel Quade, der wie Frau Liebing selbst am Pädagogium sein Abitur ablegte, konnte die Emotionen der vor ihm Sitzenden gut nachvollziehen.
Thomas Will als 2. Vorsitzender des Schulträgervereins „Waldheimschule Pädagogium Bad Sachsa Kulenkampffstiftung e. V.“ gratulierte gemeinsam mit Robert Schwarz-Schäfer als Vorsitzendem der K. V. Absolvia, der Vereinigung ehemaliger Schülerinnen und Schüler. Sie hoben die Bedeutung des nach ihrer Aussage weltweit größten Netzwerks dieser Art hervor, zu welchem die Abiturientinnen und Abiturienten nun Zugang hätten.
Im Namen der Elternvertretung sowie des Fördervereins Elterninitiative Pädagogium vollzogen Silke Käse-Janssen und Anja Rentzsch die verschiedenen Phasen bis zum Abheben der Abinauten nach und verknüpften ihre Überlegungen mit einem Dank an alle Beteiligten.
Die Schülervertretung gratulierte und verabschiedete sich nicht nur von Mitschülern, sondern von Freunden und wünschten sich: „Bleibt so, wie ihr seid, denn so seid ihr gut!“
Traditionell verlasen danach Lernende aus dem 12. Jahrgang, die das Abitur noch vor sich haben, die Namen derjenigen, die ihren Schulabschluss erreicht haben und gratulieren.
Während der Überreichung der Abiturzeugnisse wurden auch besonders viele Auszeichnungen für herausragende Leistungen in diesem Jahrgang vergeben.
Dazu gehören:
– Die besten Abiturzeugnissse mit einem Notendurchschnitt von 1,1
– Das beste Abitur der internen Schüler*innen mit einem Notendurchschnitt von 1,8
– Der Physikpreis der DPG für herausragende Leistungen im Fach Physik
– Die besten Leistungen im Fach Biologie
– Im Fach Mathematik brillierten gleich drei Schüler
Wie musikalisch dieser Abiturjahrgang war, zeigte sich nicht nur an den vielfältigen Beiträgen der Bigband, des Chors und des Musikgrundkurses, sondern auch an den Ehrungen, die Hans Christian Metzger in diesem Fach vornahm.
Der Abiturjahrgang 2026 des Pädagogiums war aber nicht nur musikalisch, sondern auch sportlich in verschiedenen Bereichen überaus aktiv. So wurden selbst Arbeitsgemeinschaften geleitet, an Wettkämpfen und Turnieren sowie dem Bundesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ teilgenommen, was Stephan Büschel für die Fachgruppe Sport mit der Übergabe von Volleybällen belohnte.
Impressionen von diesem besonderen Tag zeigt die Bildergalerie:
Den krönenden Abschluss bildete die gelungene Rede der Abiturientia, in der sie ein großes Danke an alle, die die Abinauten auf ihrer Reise unterstützt und begleitet haben, in das Zentrum stellten, aber auch humorvoll und selbstironisch auf ihre Schulzeit zurückblickten, bevor sie gemeinsam mit ihren Mitschüler*innen zu „Forever Young“ der Bigband auszogen und sich auf das nächste Highlight des Tages vorbereiteten: ihren Abiball.
Podcast „Factum aut Fictum? De eruptione Visuvii“
von Kilian Dalbert und Moritz Witt.
Im Rahmen des Grundkurses Latein sind mehrere digitale Produkte von Lernenden entstanden, die sich zur Aufgabe machen, die Ereignisse des Vesuvausbruchs 79 n. Chr. zur Zeit der Römer nach den Erzählungen des antiken Autors Plinius verständlich zu machen, zu erklären und/oder historisch einzuordnen.
Eines davon ist der podcast „Factum aut Fictum? De eruptione Visuvii“ von Kilian Dalbert und Moritz Witt auf Latein (mit deutschen Untertiteln).
In diesem Podcast geht es um den Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 nach Christus, und
zwar mit dem Ziel, zu prüfen, was über diesen Ausbruch überliefert wurde, und ob diese
Aussagen bestätigt oder widerlegt werden können.
Für weiteres Material und Quellen können die Autoren gerne direkt kontaktiert werden.
Projekttage am Pädagogium
Lernende laden ein zur Projektpräsentation
Am Dienstag, 30.06.2026, lädt das Pädagogium von 13.00 bis 17.00 Uhr alle Interessierten herzlich zur Präsentation der Ergebnisse der Projekttage ein.
Hier kann bestaunt, probiert und erworben werden, womit die Lernenden sich an den letzten fünf Schultagen beschäftigt haben: Unterricht einmal ganz anders stand von Mittwoch bis Montag auf dem Stundenplan. Nicht in den üblichen Schulklassen und -stunden, sondern in frei nach persönlichem Interesse gewählten Projekten. Deren große Vielfalt reicht von Politik zum Anfassen, über TikTok-Foodtrends, Wildpflanzen, diversen Trendsportarten, Robotik, chinesischer Sprache und Kultur, bis zu mehreren künstlerischem und sportlichen Aktivitäten und einem Survival Training im Wald.
Die Schüler*innen und ihre Lehrkräfte freuen sich auf zahlreiche Gäste.

Das Projekt "China erleben" überlegt, ob chinesische Küche am Dienstag angeboten werden kann.
Projekt 6500 km – Wir waren dabei!

Am 29. Mai 2026 fand im Jahnstadion in Osterode das große Charity-Laufevent zu Gunsten der EDF und des Kinder- und Jugendhospizes Sternlichter statt, bei dem gleichzeitig die Läufer begrüßt wurden, die die gesamte Strecke von 6500 km vom Start im Senegal bis in den Südharz laufend zurückgelegt hatten.
Die Teilnehmenden des Charity-Laufevents hatten sich dementsprechend vorgenommen, 6500 Runden im Jahnstadion vor deren Ankunft zu schaffen.
30 Personen vom Pädagogium waren mit dabei, um Geld für „Bildung, Weltfrieden und Kinder“ zu sammeln.
Ein Team aus Schüler*innen, Eltern, Kolleg*innen und Kindern laufend oder walkend engagierten sich und waren absolut begeistert von der Atmosphäre, bei der sich gemeinsam bewegt wurde um etwas zu bewegen.
Die 6500 Runden waren schnell erreicht (und es wurde natürlich trotzdem weiter gelaufen). Beeindruckende 760 Runden (Stand 20:45, entspricht über 300km!) davon steuerte unser Team bei! Eine starke Leistung.

Das Team vom Pädagogium.

Die Läufer kommen im Stadion an.
Wir unterstützen das Projekt 6500 km!

Das Pädagogium Bad Sachsa ist Partnerschule bei “ SCHOOLS FOR 6500km“.
Wie aus den Medien bekannt, laufen im Moment 4 Extremsportler*innen vom Senegal nach Osterode und sammeln Spenden für Schulen und Bildung im Senegal. Ein weiteres großen Spendenprojekt ist die Unterstützung des Kinder- und Jugendhospiz „STERNENLICHTER“ in Göttingen.
Als „SCHOOL FOR 6500km“ brauchen wir eure Unterstützung!

Am 29.05.2026 ab 16 Uhr
Jahnstadion Osterode
Kommt und lauft, geht, walkt mit uns Runde um Runde bis in die Nacht. Jeder so viel er kann, jeder so viel er mag, ohne Zeit- oder Wettkampfdruck.
Eine Altersbegrenzung gibt es nicht, sodass von der 5.-13. Klasse alle mitmachen dürfen.
Für eure Unterstützung braucht ihr einen Sponsor (Oma, Opa, Tante, Onkel, Mama, Papa usw.), der jede gelaufene Runde mit einer kleinen Spende quittiert. Dabei ist es völlig egal, wieviel jeder gibt.
Ein T-Shirt mit dem Logo des Pädagogiums bekommt ihr von uns, für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Falls es Probleme mit der An-/Abreise nach Osterode gibt, sprecht uns an.
Eine offizielle Anmeldung gibt es nicht, eine Rückmeldung, wer teilnimmt, zwecks besserer Planung wäre wichtig.
Wir freuen uns auf einen großartigen Nachmittag und viele Runden.
Weitere Informationen zum Projekt findet ihr auf der Website der Elhadj Diouf Foundation – elhadj-diouf-foundation.de/6500km/.
Sportliche Grüße
Torsten Schwark, Miriam Waßmann, André Lang und Dave Kijek
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage
Am 14. April 2026 kamen Vertreter der Schüler*innen, Lehrkräfte und geladene Gäste in der Aula zu einem ganz besonderen Meilenstein auf einem Weg zusammen, der bei der Projektwoche im vergangenen Jahr begonnen wurde:
Das Pädagogium Bad Sachsa gehört jetzt zum Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“!

Kurz nach dem Anbringen des Logo-Schildes im Eingangsbereich
Schulleiter Torsten Schwark begrüßte die Anwesenden und dankte den Organisatorinnen Natalie Rusch und Sabrina Diedrich mit ihrem Team für deren so wertvolle Arbeit für die Schulgemeinschaft.
Schulsozialarbeiterin Sabrina Diedrich und Lehrerin Natalie Rusch sorgten gemeinsam mit den Schülerinnen Lotta Janiszewski und Yuna Baldenweck für nachdenkliche und selbstreflektierende Momente zur Einstimmung: „Bad Sachsa ist kein sozialer Brennpunkt. Rassismus ist hier leise, ein Rauschen. Wir wollen, dass es alle hören.“ Auch an einer kleinen Schule gebe es Ausgrenzung und Diskriminierung, abwertende Blicke aus unterschiedlichsten Gründen. Nach ersten Diskussionen während der Projektwoche habe auf dem Weg zu einem diskriminierungsfreien Schulklima zunächst die Abstimmung für die Aufnahme in das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ angestanden mit einem Abstimmungsergebnis von 70,5 Prozent für die Aufnahme. Ein klares Ergebnis, das im Team jedoch, berichtete Lotta, „Erschütterung und Freude“ zugleich auslöste. Auch Yuna sieht hier noch „Luft nach oben“ und hat den Ansporn, wirklich alle zu überzeugen für „Eine Schule, in der sich jeder wohlfühlen kann. Eine Schule, in der Vielseitigkeit gelebt wird. Eine Schule ohne Rassismus! Gestalten wir gemeinsam eine Schule, an der wir uns alle wohlfühlen können.“
Bürgermeister Daniel Quade zeigte sich gleich zweifach stolz, dass das Bad Sachsaer Gymnasium sich dieses wichtigen Themas annehme, führte er aus, einerseits als Bürgermeister einer Stadt, in der Menschen verschiedener Herkunft miteinander leben, aber auch als ehemaliger Schüler. Die Schulgemeinschaft rief er dazu auf, aufmerksam zu sein, Mut zu zeigen und aufeinander zu achten.
Als Patin für das Projekt konnte Janette Rauch gewonnen werden, die von ihrer Arbeit in der Theater-AG berichtete und der die Anwesenden anmerkten, dass der Einsatz gegen Diskriminierung für sie eine Herzensangelegenheit ist. Im Anschluss wurden drei Schülerinnen für ihre Beiträge zum Schreibwettbewerb ausgezeichnet, für den sie sich in beeindruckender Weise mit dem Themenkomplex Rassismus und Diskriminierung auseinandergesetzt hatten: Die Werke von Lotta Janiszewski (9b), Finja Hanstein (8b) und Lena Marie Baars (9b) beeindruckten Jury und Publikum gleichermaßen.
Für die passende musikalische Umrahmung sorgte der Musikgrundkurs unter Leitung von Hans Christian Metzger, der nicht nur durch die musikalische Qualität, sondern auch durch die Vielfalt der Herkunftsländer der Musizierenden viel Beifall erhielt.
Als schließlich offiziell die Übergabe des Schildes durch Frau Klimont vom Netzwerk erfolgte, welches das Pädagogium Bad Sachsa als Mitglied des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausweist, waren sich alle einig, dass diese Auszeichnung keinen Endpunkt eines Weges darstellt. Symbolisch machten sich die Anwesenden auch direkt auf den Weg zum Eingang des Schulgeländes im Ostertal: Hausmeister Daniel Kohl brachte es an einer Stellen, an der es zukünftig alle Personen am Pädagogium begrüßt und schon beim Betreten zeigt, welches Schulklima hier herrschen soll.
Fotos: André Lang, Tomas Kerwitz













































