Wilde Rezepte einer wilden Klasse

Buchautorin Klasse 7a

Kurz vor Ende des letzten Schuljahres diskutierte die Klasse 7a über einen Plan für die Projekttage. Der Entschluss war schnell gefasst: Wir beschäftigen uns mit essbaren Wildpflanzen.
Jeweils zwei SchülerInnen wählten eine Pflanze aus und beantworteten Fragen wie:
Welche Erkennungsmerkmale hat sie?
Was macht sie für uns so gesund?
Gibt es eine Verwechslungsgefahr?
Welche Speisen kann man daraus zubereiten?

Weil einige Gruppen ihre Ergebnisse in schriftlicher Form vorlegten, beschlossen wir, ein Buch daraus zu gestalten. Die Idee war schnell umgesetzt und nach wenigen Wochen hielten wir die gedruckte Version der „Wilden Rezepte einer wilden Klasse“ in den Händen. Das Ergebnis stimmte uns sehr zufrieden und auch ein wenig stolz.
Natürlich kochten wir die Rezepte auch selbst. So konnten wir am letzten Schultag ein eigenes wildes Büffet genießen: Kleebrot, Kräuterbutter, Brennnesselkuchen, Flammkuchen mit Knoblauchsrauke und Vogelmierebrotaufstrich sind nur einige Beispiele. An wilden Getränken standen verschiedene Tees und Wasser mit Sirup auf dem Tisch.
Unsere Spezialitäten boten wir auch auf dem Sommerfest an, außerdem standen unsere Bücher zum Verkauf. Das Ergebnis war beeindruckend: Nach kurzer Zeit war nur noch ein Ansichtsexemplar vorhanden, die Bestellliste wuchs. So konnte eine zweite Auflage bestellt werden. Die SchülerInnen und natürlich auch die beiden Klassenleiter Frau Kopka und Herr Metzger waren so beeindruckt, dass ein zweiter Band sehr schnell geplant war. Dieses bezog sich, passend zur Jahreszeit, auf Herbstpflanzen.
Wenn Sie einen oder beide Bände zum Preis von je 10,00 € erwerben möchten, können Sie gern eine Bestellung per E-Mail bei Frau Kopka unter der Adresse: g.kopka@yahoo.de aufgeben.

Das „Wilde Buffet der 7a“ zum Sommerfest:

2020-09-04T11:49:56+02:0030. Januar 2020|

Jugend trifft Jugendstil

Spuren vergangener Kunstepochen finden sich auch in Bad Sachsa. Wer genau hinschaut, kann in scheinbar alltäglichen Gebäuden ware Schätze der Kunst finden.

Die 10. Klassen des Pädagogium Bad Sachsa fanden zum Thema Jugendstil einen solchen im Rathaus vom Bad Sachsa. Im letzten Kunstunterricht vor den Halbjahresferien erkundeten sie das fast original erhaltene Jugenstilambiente im Sitzungssaal des Rathauses. Die gelernten Merkmale des Jugenstils ließen sich hier im Original anschaulich erkunden und studieren. Von der Deckenbemalung über die Glasfenster, den Kronleuchter, die Holzverkleidung der Wände mit ihren wertvollen Intarsien, den eingebauten Möbeln bis zum Kamin – überall finden sich in diesem Ensemble die typischen Zeichen des Jugendstils.

Frau Weick vom Kinderbüro begrüßte die Schüler und Schülerinnen mit einer kurzweiligen Einführung zur Geschichte des Rathauses. Der Holzindustrielle Louis Deibel ließ das Haus nach 1901 umbauen und prägte damit den Stil des jetzigen Rathauses. Die hannoverschen Architekten Fastje und Schaumann schufen den Jugendstil-Anbau und passten das bestehende Gebäude mit ergänzenden Details diesem Stil an. So entstand eine Sehenswürdigkeit, die aufwendig restauriert wurde und heute unter Denkmalschutz steht.

Herzlichen Dank an die Mitarbeiter des Rathauses, speziell an Frau Stefanie Rose, die diese spannende Exkursion ermöglichte und an Frau Weick für ihre Erläuterungen.

Tomas Kerwitz, Lehrer im Fach Kunst

2020-09-04T11:46:32+02:0029. Januar 2020|

Vorlesewettbewerb Französisch

Die Fachgruppe Französisch nahm den 22. Januar 2020 zum Anlass, die deutsch-französische Freundschaft, die vor 57 Jahren am 22. Januar 1963 vom Präsidenten Charles de Gaulle und dem deutschen Kanzler Konrad Adenauer durch den Elysee-Vertrag besiegelt wurde, zu feiern.

Man kann dieses Datum den Schülern einfach nur nennen, damit sie die Bedeutung des deutsch-französischen Tags besser verstehen, aber symbolischer und noch eindrucksvoller ist für sie eine Teilnahme an einem Vorlesewettbewerb in der französischen Sprache.

Die Deutsch-Französische Gesellschaft (DFG), vertreten durch die Präsidentin Frau Liebing und ihren Vorgänger, Herrn Seifert, hatte für diesen Anlass für jede/n TeilnehmerIn dankenswerterweise T-Shirts mit den Logos der DFG und des Pädagogiums gesponsert. Durch die sehr gute Vorbereitung der Koordination SEK 1 durch Herrn Woska, der eine sehr interessante historische Einleitung zu den deutsch-französischen Beziehungen machte, und der Vorbereitung der SchülerInnen durch Frau Grabes und Frau Patte konnte der Vorlesewettbewerb reibungslos stattfinden.

Die Jury, die sich aus der Schulleitung (Herr Kruse), dem Schulvorstand (Herr Will), dem stv. Bürgermeister der Stadt Bad Sachsa (Herr Bruchmann) und der DFG (Frau Liebing und Herr Seifert), der Schülervertretung der Oberstufe (Adrianna Mlynarczyk) und dem Lehrerkollegium (Frau Grabes) zusammensetzte, bewertete die acht SchülerInnen aus den Klassen 7a und 7b.

Teilgenommen haben: Caspar Kohlrusch, Luca Reichhold, Kimi Harm, Bent Liehmann, Max Preilipper, Torben Maas, Lara Cruse und Victor Hilligardt.

Die SchülerInnen lasen sowohl im Unterricht vorbereitete Texte als auch unbekannte Texte. Es gab drei Gewinner und dementsprechend drei Preise. Der erste Preis ging an Kimi Harm, der einen Gutschein für einen ganzen Tag im Salztalparadies erhielt, der zweite Preis an Victor Hilligardt, der einen Gutschein für die Eisdiele Brehm bekam und der dritte Preis wurde Max Preilipper überreicht, der sich über einen Gutschein für den Schulkiosk freuen konnte.

Die Siegerehrung führten Frau Liebing und Frau Grabes gemeinsam durch. Alle TeilnehmerInnen erhielten eine Teilnahmebescheinigung.

Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung, der nach Worten der SchülerInnen und allen Anwesenden im nächsten Jahr wiederholt werden soll.

Ein Dank an alle Mitwirkenden! Merci à tous!

Text: Patricia Grabes / Fotos: Frau Patte und Adrianna Mlynarczyk

2020-09-04T11:46:38+02:0029. Januar 2020|

Juvenes Translatores

Teilnahme an dem Übersetzungswettbewerb am 21. November 2019

Anfang November erhielten wir die glückliche Nachricht, dass unsere Schule für die Teilnahme an dem Wettbewerb Juvenes Translatores, der von der Europäischen Kommission organisiert wird, ausgewählt wurde.
Dieser Wettbewerb richtet sich an SchülerInnen, die im Jahr 2002 geboren sind und ermöglicht, TeilnehmerInnen, ihre im Laufe der Jahre erworbenen Sprachkenntnisse unter Beweis zu stellen.
Drei Schülerinnen haben den Schritt gewagt und Texte in die gewählte Sprache übersetzt.
Merle Cuers und Elisa Ludwig haben sich für eine Übersetzung aus dem Englischen ins Deutsche entschieden, während Adrianna Mlynarczyk einen Text aus dem Französischen ins Polnische übersetzt hat.
Der Wettbewerb ist eine Herausforderung, zumal es nur einen einzigen Gewinner / eine einzige Gewinnerin pro europäisches Land gibt.
Das Wichtigste bei diesem Wettbewerb ist, dabei zu sein und sich über die Belohnung, eine von der Europäischen Kommission ausgestellte Teilnahmebescheinigung, zu freuen.

Text und Foto: Patricia Grabes

2020-09-04T11:46:45+02:007. Januar 2020|
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