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Über Tomas Kerwitz

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Juvenes Translatores – Junge ÜbersetzerInnen

Was versteckt sich hinter diesen zwei Begriffen?

Die Lösung: Ein Übersetzungswettbewerb der Europäischen Union für junge ÜbersetzerInnen an weiterführenden Schulen.
Dieser Wettbewerb findet jedes Jahr statt und betrifft Jugendliche, die im Jahr des Wettbewerbs 17 Jahre alt sind oder werden.
Nicht jede Schule kann an diesem Wettbewerb teilnehmen, da die Schulen in den jeweiligen Ländern der Europäischen Union nach dem Zufallsprinzip ausgewählt werden. Unsere Schule hatte zum wiederholten Male das große Glück, an diesem Wettbewerb teilnehmen zu dürfen, da sie unter vielen in ganz Deutschland ausgelost wurde. Aufgabe der SchülerInnen ist es, eine Textseite aus einer der 24 EU-Amtssprachen– auf elektronischem Wege – in eine andere zu übersetzen.
Der nächste Schritt ist, die SchülerInnen zu überzeugen, mitzumachen. Viele Fragen werden gestellt: „Ist es nicht zu schwer für uns? Werden wir genug Zeit haben? Was ist, wenn wir die Texte nicht verstehen?“
Da ich lange Jahre als Übersetzerin gearbeitet habe, konnte ich den Schülerinnen ein paar Tipps geben und sie davon überzeugen, mitzumachen.

Foto

Am 25.11.2021 war es so weit: Drei Schülerinnen aus dem Jahrgang 12 haben an dem Wettbewerb teilgenommen:
Antonia Osburg und Aenne Wolter in der Sprachkombination Englisch / Deutsch und
Leoni Foos in der Sprachkombination Französisch / Deutsch.
Nach Ende des Wettbewerbs haben die Schülerinnen berichtet, dass sie es nicht bedauert haben, an dem Wettbewerb teilgenommen zu haben, weil es ihnen sehr viel Spaß gemacht hat.
Durch solche Wettbewerbe wird die Sprachkompetenz gefördert und die Motivation des Fremdsprachenlernens erhöht.
Unsere Schule gehört zu den wenigen Schulen, die Sprachprüfungen, wie Cambridge, DELF und solche Sprachwettbewerbe durchführen.
Die Europäische Kommission wird den am Wettbewerb teilgenommenen SchülerInnen eine Teilnahmebescheinigung ausstellen, die sich sehr vorteilhaft bei möglichen Bewerbungen auswirkt.
Vielen Dank an Frau Omland für ihre wertvolle Unterstützung bei der Anmeldung der Schülerinnen.

Text: Frau Grabes
Foto: Frau Omland

Juvenes Translatores – Junge ÜbersetzerInnen2021-12-08T10:10:59+01:00

Besuch der Kirche St. Nikolai in Bad Sachsa

Im ersten ungemütlichen Schneeregen dieses Winters liefen wir am Nachmittag des 26.11.21 zur Kirche. Es hatten sich 13 Schüler*innen aus dem Internat für den dortigen Besuch angemeldet. Dieses große Interesse hat mich doch überrascht.

Herr Lopez de Vergara, der vielen Schüler*innen als Musiklehrer im Pädagogium bekannt ist, hatte uns in seiner Funktion als Kantor eingeladen. Er erzählte erst draußen und dann drinnen unter Einhaltung der Coronaregeln von prägenden geschichtlichen Ereignissen, die auch in der Kirche ihre Spuren hinterlassen haben. Wichtig waren auch seine Ausführungen zum christlichen Glauben und zu den christlichen Symbolen und Ritualen, da unsere chinesischen Schüler*innen in ihrer Heimat bisher damit gar nicht in Berührung gekommen sind. Diese staunten über den prächtige Innenraum und die Orgel. Auf dieser spielte dann Herr Lopez de Vergara auch mit Händen und Füßen einige beeindruckende Stücke.

Das Besondere: Wir durften mit hoch zu der Orgel gehen, wo er uns erst einmal die einzelnen Bereiche der Orgel aus nächster Nähe erklärte. Natürlich gab es immer gleich eine kleine musikalische Kostprobe. Begeistert klatschten wir nach jedem Werk. Das verwunderte unseren norwegischen Schüler*innen Johannes, da in den norwegischen Kirchen nicht geklatscht werden darf.

Yuchen aus China war von der Kirche so sehr beeindruckt, dass er gerne einmal dort übernachten möchte. Das dies nach Corona mit einer Jugendgruppe möglicherweise realisiert werden könnte, erstaunte und erfreute ihn sehr.

Herzlichen Dank an Josè Lopez de Vergara für diese exklusive und besondere Stunde! Für Sunmin aus Korea war sie „heilig“!

Michael Lerchner
Erzieher im Haus Tannenberg

Video:

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Besuch der Kirche St. Nikolai in Bad Sachsa2022-10-02T14:41:36+02:00

Zoom Anleitung

Für die Informationsabende „iPads am Pädagogium“, die als Online-Konferenzen auf der digitalen Plattform Zoom (https://zoom.us) stattfinden, stellen wir Ihnen eine Anleitung für die Nutzung von Zoom zum Download zur Verfügung:


Zoom Anleitung2021-11-29T23:34:00+01:00

Mitgliederversammlung des Schulvereins

Die Mitgliederversammlung des Schulvereins Waldheimschule Pädagogium Bad Sachsa Kulenkampffstiftung e.V. findet am Samstag, den 27.11.2021 um 11:00 Uhr in der Aula des Pädagogiums Bad Sachsa, unter die Einhaltung der gesetzlichen 2G Corona-Regelung des Landkreises Göttingen, wie geplant statt.

 

Mitgliederversammlung des Schulvereins2021-11-25T18:04:40+01:00

Sicherheitsnetz wird enger geknüpft

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

mit dem Inkrafttreten der Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes am 24. November 2021 gelten neue Regeln, auch an den Schulen Niedersachsens. Der Niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne informiert darüber in seinen Briefen vom 23. November 2021 an Eltern und Erziehungsberechtigte und an Schüler*innen der Sekundarstufen I und II. Zusammengefasst bedeutet dies folgendes:

  • Grundsätzlich gilt am Arbeitsplatz „3 G“ – jede/r Beschäftigte muss nachweisen, dass er oder sie vollständig geimpft, genesen oder tagesaktuell getestet ist.
  • Schülerinnen und Schüler, die nicht geimpft oder genesen sind, testen sich dreimal wöchentlichen zu Hause.
  • Bei einem Verdachtsfall (positiver Selbsttest) in einer Lerngruppe testet sich die komplette Klasse – auch die Geimpften und Genesenen – an fünf Schultagen hintereinander zu Hause. Alle negativ getesteten und symptomfreien Schüler*innen können im Regelfall am Präsenzunterricht teilnehmen.
  • Das tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Unterricht ist für alle Jahrgänge vorgeschrieben.
  • Adventsfeiern, Weihnachtskonzerte, Theateraufführungen usw. können nur ohne externe Besucherinnen und Besucher stattfinden.
  • Für Elternabende und Elternsprechtage, die nicht digital durchgeführt werden können, gilt die „2 G plus“ Regel.
  • Mehrtägige Schulfahrten mit Übernachtungen sind bis zum Ende des laufenden Schulhalbjahres verboten. Tagesfahrten und Exkursionen ohne Übernachtung sind bei Abwägung des pädagogischen Nutzens und des Infektionsrisikos vor Ort möglich.

Grundsätzlich gilt: So umfassend wie nur irgendwie möglich Präsenzunterricht anzubieten.
Ausführlich können Sie die Regelungen in den Ministerbriefen nachlesen, die wir am Ende als PDF-Datei zum Download bereitstellen.

Tragen Sie bitte durch verantwortungsvolles Handeln mit dazu bei, dass wir den Präsenzunterricht am Pädagogium Bad Sachsa, ohne Risiko für Schülerinnen und Schüler, ihre Angehörigen, Lehrerinnen und Lehrer und Angestellte, weiterhin durchführen können.
Bleiben Sie gesund.

Mit freundlichem Gruß
Torsten Schwark, Schulleiter




Sicherheitsnetz wird enger geknüpft2021-11-24T07:41:34+01:00

Informationen des Kultusministeriums vom 11.11.2021

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

der Niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat am 10. November 2021 einen Brief an die Eltern und Erziehungsberechtigten veröffentlicht.
Er informiert darin über die Maßnahmen an den Schulen Niedersachsens, die auf Grund der besorgniserregend steigenden Infektionszahlen notwendig sind, um den Präsenzunterricht für alle zu sichern, Schulschließungen zu vermeiden und Schule als sicheren Ort zu stärken. Die Rücknahme von Einschränkungen im Schulbetrieb ist zur Zeit nicht vertretbar. Auch ich bitte Sie um Verständnis und um noch etwas Geduld bei all denjenigen, die sich Lockerungen bereits in der jetzigen Corona-Verordnung gewünscht hätten.

Ausführlich können Sie die aktuellen Regelungen in dem neuen Niedersächsischer Rahmen-Hygieneplan Corona Schule, Version 9.0, gültig ab 11.11.2021, nachlesen. Sie finden ihn und den Brief des Ministers am Ende als PDF-Datei zum Download.

Bleiben Sie gesund und alles Gute für Sie.

Mit freundlichem Gruß
Torsten Schwark, Schulleiter



Informationen des Kultusministeriums vom 11.11.20212021-11-12T17:57:06+01:00

Internatssprecher*innen 2021/22 gewählt

Traditionell wurden vor den Herbstferien unsere neuen Internatssprecher*innen für unsere beiden Internatshäuser gewählt!

Es sind von links nach rechts: Sohyun Choi, Jiwon Pack (Stellvertreterin), Kai Rickert und Dongliang Miao (Stellvertreter).

Wir freuen uns und wünschen allen viel Freude und Erfolg in ihren verantwortungsvollen Funktionen!

Internatssprecher*innen 2021/22 gewählt2021-11-30T11:24:23+01:00

Ausflug zur Rappbodetalsperre

Wieder hatten wir Glück mit dem Wetter, als wir am 06.11.21 zu unserem Ausflug zur Rappbodetalsperre aufbrachen. Eigentlich wollte ich den Jungen die Schönheit der Natur im Harz, die spektakuläre Hängebrücke, die Staumauer und die Möglichkeiten zeigen, die dort als Attraktionen angeboten werden. Doch dann kam es anders.

Zuerst liefen wir über die Straße auf der Staumauer zur anderen Seite, da durch die geltende Einbahnstraßenregelung die Hängebrücke nur von der „Westseite“ zu begehen war. Es pfiff ein ordentlicher Wind. Trotzdem konnten wir immer wieder beobachten, wie „Fliegerpaare“ an der Megazipline, der größten Doppelseilrutsche Europas, starteten. Ein beeindruckendes Schauspiel.

Dann liefen wir über die schwankende Hängebrücke und genossen den fantastischen Ausblick. Nicht jeder mag den freien Blick 100 Meter tief nach unten. Wohlbehalten kehrten wir zu unserem Bus zurück und fuhren ein paar Kilometer weiter nach Wendefurth. Dort gibt es noch eine weitere, etwas kleinere Staumauer, an der „Wallrunning“ angeboten wird. Man kann dort 43 Meter an der Staumauer fast kopfüber nach unten laufen! Als wir ankamen, startete gerade ein junger Mann, natürlich mit Gurt und Seilen gesichert. Mutig!!!

Dann fragte uns Janine von „Harzdrenalin“, ob wir auch laufen wollten. Sie hätte noch Termine frei. Das verneinten wir, da uns die Erlaubnis der Eltern fehlte. Stattdessen gingen wir zu dem weniger aufregenden Bootsanleger, der aber geschlossen war. In dieser Zeit reifte in 2 Jungen der Entschluss, die Staumauer doch hinunter zu laufen. Zwei Anrufe zu Hause (einer davon nach China!), um die Genehmigungen der Eltern einzuholen und schon liefen wir wieder zurück zum „Wallranning“. Janine kleidete beide mit den Sicherheitsgurten ein.

An der Kante stehend, mit freiem Blick nach unten in die Tiefe, wurde es einem Schüler*innen dann doch mulmig. Er konnte sich nicht überwinden, zu starten. Das war verständlich und auch mutig, den Start doch wieder abzusagen. Dies schreckte jedoch Yuchen nicht. Ganz cool lehnte er sich über die Kante und lief langsam los. Als er nach einigen Minuten heil unten ankam, feierte er sich erst einmal selbst. Oben empfingen wir ihn mit einem großen Applaus.

Seine Heldentat begossen wir im nahen Restaurant „Zum Fischer“ (mitten im Harz) mit heißer Schokolade und Cola bzw. Fanta, ehe wir in der untergehenden Sonne wieder zurück zum Pädagogium aufbrachen. Wir waren uns alle sicher: Im Frühjahr 2022 werden wir dort die nächsten Abenteuer bestehen!

Michael Lerchner

Erzieher im Haus Tannenberg

Ausflug zur Rappbodetalsperre2021-11-28T11:24:37+01:00
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